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Die Profile der Segelflächen und ihre Wirkung
Die Construction der Parabel geschieht am Besten durch Ziehen der Tangenten. Der Parabelbogen AB in Fig.4 von der Höhe h, dessen Parabelscheitel in A liegt,
hat in seinen Endpunkten die Tangenten AE und EB. Der Punkt E liegt um 2h von der Sehne AB entfernt und gleichzeitig auf dem Halbkreise über der halben Sehne AC. Theilt man AE und EB in gleichviel Theile und
verbindet die homologen Theilpunkte, so umschreiben die Verbindungslinien als Tangenten eine Parabel AB, die ihren Scheitel in A und AE als Scheitelordinatenaxe hat.
Aus dieser Construction geht nun hervor,
dass es noch eine zweite Parabellinie geben muss, welche ebenfalls den Scheitel in A und die Pfeilhöhe h besitzt. Die Begrenzungstangenten sind dann, wie in Fig. 5 gezeichnet, AF und FB. Diese Parabel hat aber einen
sehr kleinen Parameter und hebt in A sehr steil an, sodass ein Anschmiegen der zuströmenden Luft wenigstens beim horizontalen Segeln nicht eintreten könnte. Gleich hinter dem Vorderrande würden sich unter der Fläche
starke Wirbel bilden, sodass eine dünne, nach dieser Form hergestellte Segelfläche unvortheilhafte Resultate geben müsste. Denken wir uns jedoch die Segelfläche in grösserer Dicke hergestellt und zwar an die
Unterseite nach einem anderen Parabelprofil, etwa wie punktirt andeutet, so wird die Wirbelbildung vermieden, was den Segeleffect erhöhen muss.
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