|
|
Testbericht
|
|
Aufbau:
|
Am 23.03.2004 ging es nach Höxter zum Flugplatz. Dort ist der erste in Deutschland zugelassene Gyrocopter bzw. Tragschrauber
bei der dort ansässigen Flugschule stationiert. Zwischen zwei Schulungsterminen konnte ein Testflug mit dem Fluglehrer eingeschoben werden. Der Gyrocopter ist in der Grundkonstruktion
wie ein Trike mit Heckflosse aufgebaut. Statt Tragfläche ist ein großes Flügelblatt vorhanden. Weitere Informationen:
|
|
|
Flugplatz Höxter-Holzminden: UL-Flugschule Höxter:
|
http://www.flugplatz-hoexter.de/ http://www.ul-schule.de/
|
|
Rollen:
|
Der Rollvorgang ist mit einem Trike vergleichbar. Vortrieb erfolgt mit dem Heckpropeller.
|
|
Starten:
|
Zum Starten wird der Rotor über eine Kupplung (siehe Motorbild) auf Touren gebracht und dann zusammen mit dem Heckrotor der Startvorgang eingeleitet. Schon nach kurzem Rollen, das mit einem Trike vergleichbar ist,
hebt das Fluggerät ab.
|
|
Fliegen:
|
Geflogen wird das Gerät mit Steuerknüppel wie ein Dreiachser. Zusätzlich kann der Rotor verstellt werden. Die Flugeigenschaften sind beeindruckend. Trotz böiger Wetterlage konnte davon während des Fluges nichts
festgestellt werden. An beliebiger Stelle kann in der Luft die Fluggeschwindigkeit so stark reduziert werden, dass kein Vortrieb mehr besteht. Bei genügend Gegenwind ist dann auch kein Höhenverlust feststellbar. So
kann beispielsweise die Fluggeschwindigkeit auf Null reduziert, die Richtung um 180 Grad gedreht und weitergeflogen werden.
|
|
Landen:
|
Das Landen ist wie bei jedem anderen Fluggerät das wichtigste Manöver und bedarf einer fundierten Ausbildung. Bei etwas Gegenwind ist punktgenaues Landen wie mit einem Hubschrauber möglich.
|
|
Bilder:
|
Aufnahmen vom 23.03.2004.
|