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Gyrocopter

 

 

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Überblick

Geschichte:

In den USA wird schon seit längerer Zeit mit Gyrocoptern geflogen und auch Schulungen angeboten.
In Deutschland werden Versuche seit 1988 vorgenommen. In Italien, Frankreich und Spanien gibt es auch erste Fluggeräte.
Seit Ende Oktober 2003 ist der erste Gyrocopter mit der deutschen Bezeichnung Tragschrauber in Deutschland zugelassen.
Im DULV-Heft 6/03 ist die Geschichte der Zulassung abgedruckt.
 

Flugeigenschaften:

Die wichtigsten Flugeigenschaften sind die Möglichkeit des Langsamfluges und bei Gegenwind in der Luft stehen bleiben zu können.
Thermik, Turbulenzen und Böen können den Gyrocopter kaum stören.
 

Zulassung:

Vom DAeC (Dachverband aller Luftsportarten) wurde beschlossen, dass der Tragschrauber als aerodynamisch gesteuertes UL anzusehen ist.
Mit der Doppelbeauftragung wurden vom DULV die Bauvorschriften für ultraleichte Tragschrauber und die allgemeine Zulassung veröffentlicht. Damit war der Weg frei für die erste Musterzulassung für einen UL-Tragschrauber durch den DULV.
 

 

DULV (Deutscher Ultraleichtverband e.V.):
DAeC (Deutscher Aero Club e.V.):
 

http://www.dulv.de/
http://www.daec.de/
 

Bilder:

Einige Aufnahmen vom Gyrocopter.

Der Gyrocopter Die Instrumente vom Gyrocopter Vorbereitung zum Sart
Gyrocopter-Motor: Rotax 912

 


Testbericht

Aufbau:

Am 23.03.2004 ging es nach Höxter zum Flugplatz. Dort ist der erste in Deutschland zugelassene Gyrocopter bzw. Tragschrauber bei der dort ansässigen Flugschule stationiert. Zwischen zwei Schulungsterminen konnte ein Testflug mit dem Fluglehrer eingeschoben werden. Der Gyrocopter ist in der Grundkonstruktion wie ein Trike mit Heckflosse aufgebaut. Statt Tragfläche ist ein großes Flügelblatt vorhanden.
Weitere Informationen:
 

 

Flugplatz Höxter-Holzminden:
UL-Flugschule Höxter:
 

 http://www.flugplatz-hoexter.de/
 http://www.ul-schule.de/
 

Rollen:

Der Rollvorgang ist mit einem Trike vergleichbar. Vortrieb erfolgt mit dem Heckpropeller.
 

Starten:

Zum Starten wird der Rotor über eine Kupplung (siehe Motorbild) auf Touren gebracht und dann zusammen mit dem Heckrotor der Startvorgang eingeleitet. Schon nach kurzem Rollen, das mit einem Trike vergleichbar ist, hebt das Fluggerät ab.
 

Fliegen:

Geflogen wird das Gerät mit Steuerknüppel wie ein Dreiachser. Zusätzlich kann der Rotor verstellt werden. Die Flugeigenschaften sind beeindruckend. Trotz böiger Wetterlage konnte davon während des Fluges nichts festgestellt werden. An beliebiger Stelle kann in der Luft die Fluggeschwindigkeit so stark reduziert werden, dass kein Vortrieb mehr besteht. Bei genügend Gegenwind ist dann auch kein Höhenverlust feststellbar. So kann beispielsweise die Fluggeschwindigkeit auf Null reduziert, die Richtung um 180 Grad gedreht und weitergeflogen werden.
 

Landen:

Das Landen ist wie bei jedem anderen Fluggerät das wichtigste Manöver und bedarf einer fundierten Ausbildung. Bei etwas Gegenwind ist punktgenaues Landen wie mit einem Hubschrauber möglich.
 

Bilder:

Aufnahmen vom 23.03.2004.

Start des Gyrocopters

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  [Stand: 28.05.2006]

© Copyright 2002 Reiner Kuprian